Cholesterinmessung
Durch einen erhöhten Cholesterinwert verkalken die Blutgefäße (Arteriosklerose).
Verkalkungen der Gefäße führen zur Einengung der Blutbahnen und zur Mangeldurchblutung, Herzinfarkt und Schlaganfall können die Folge sein. Durch regelmäßige Cholesterinmessungen können Sie Gefahren rechtzeitig erkennen.
Bei der Cholesterinmessung bestimmen wir entweder nur den Gesamtcholesterinwert oder den Gehalt an Triglyceriden, HDL, LDL und VLDL, sowie den Glucosewert.
Cholesterin ist ein Bestandteil für die körpereigene Produktion von Hormonen und Gallensäuren sowie für den Aufbau der Zellwände. Etwa drei Viertel des im Organismus vorhandenen Cholesterins werden neu gebildet, ein Viertel wird durch Nahrungsaufnahme zugeführt. Die Bestimmung dieses Fettes dient zur Früherkennung des Arteriosklerose-Risikos und zur Kontrolle der Therapie mit lipidsenkenden Medikamenten.
Die Trigylceride dienen den Zellen als Brennstoff für die Energiegewinnung.
Die Bestimmung der Triglyceride bei der Cholesterinmessung dient zur Früherkennung von genetisch bedingten Fettstoffwechselstörungen.
Etwa ein Viertel des Cholesterins wird im Blut mit High Density Lipoproteinen (HDL) aus den Zellen zur Leber transportiert, wo das Cholesterin abgebaut wird. „Normale“ HDL-Werte gewähren einen gewissen Schutz vor arteriosklerose bedingten Erkrankungen. Etwa 70 % des Gesamt-Cholesterins werden im Blut mit Hilfe von Low Density Lipoproteinen (LDL) von der Leber zu den Zellen transportiert. Sind jedoch zu viele dieser Lipoproteine im Blut, wird das Cholesterin nicht von der Zelle aufgenommen, sondern bildet arteriosklerotische Ablagerungen an den Gefäßwänden.
Eine Cholesterinmessung ist vor diesem Hintergrund eine wirksame Maßnahme zur Früherkennung von Gesundheitsrisiken.